Hartmut Niemann – Spezialist für Iran Reisen

“Es gibt sicherlich viele tatsächliche oder vermeintliche Hürden für eine Reise nach Iran.
Aber alle, die sie überwinden, kommen mit unvergleichlichen Eindrücken von Land, Leuten, Geschichte und Kultur zurück.”

Zur Person

Hartmut Niemann ist Geschäftsführer des ORIENT EXPRESS. Seit mehr als 25 Jahren bereist er Iran, mittlerweile ist es ihm zur zweiten Heimat geworden.

Ausbildung

Hartmut Niemann, geboren 1952 in Hameln, entdeckte sein Interesse am Orient unter den ausländischen Studenten in Göttingen. Im Sommer 1979, vier Monate nach der islamischen Revolution, unternahm er seine erste Reise in den Iran, den er danach immer wieder besuchte. 1985 begann er an der Georg-August-Universität in Göttingen, neben seiner Arbeit als Werkzeugmacher, das Studium der Neuiranistik.

Reiseleitung

Seit 1992 arbeitet Hartmut Niemann als selbstständiger Dolmetscher und Übersetzer für Persisch und Reiseleiter für die Länder des Nahen und Mittleren Ostens mit Schwerpunkt Iran. Aufgrund vieler beruflicher und familiärer Bindungen hält er sich mehrmals im Jahr in Iran auf und hat dadurch Gelegenheit, auch hinter die Fassade zu schauen.

Projekt Orient Express

Manchmal müssen Dinge zu Ende gehen, damit neue entstehen können. So war es auch in diesem Fall. Nach einigen Jahren Tätigkeit als Reiseleiter für renommierte Studienreiseunternehmen entschloss sich Hartmut Niemann die Talente und Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen und gründete 1996 die Firma Orient Express.
Gleich die erste Tätigkeit war ein Volltreffer: Organisation und Realisierung eines Projekts für den HR/arte, den Iran-Teil der sechsteiligen Dokumentarserie “Transasia”. Bis 2001 gab es einen bescheidenen, aber stetigen Anstieg des Interesses an Iranreisen. Individualreisende, Reisegruppen und studentische Exkursionen wurden vom Orient Express organisiert, u.a. für die Orientalistik- oder Iranistikstudenten der Universitäten Bamberg, Marburg, Tübingen, Hamburg und Kiel, später auch die Religionswissenschaftler aus Potsdam und Frankfurt.

Der 11. September 2001 bildete aber auch  hier eine entscheidende Wende: obwohl Iran mit den Urhebern in keinerlei Zusammenhang stand, brachen die Buchungen drastisch ein. Immerhin, als einziger deutscher Reiseveranstalter führte Hartmut Niemann im Oktober 2001 eine 25-köpfige Reisegruppe mit anthroposophischer Neigung u.a. zum Takht-e Soleiman in Iranisch-Azerbeijan.

Später kam auch der internationale Kulturaustausch dazu, Reisen und Begegnungen zwischen iranischen und deutschen Schülern im Rahmen des Projekts “Jugend im Dialog” gehören seitdem zur regelmäßigen Tätigkeit des Orient Express. Auch ein weiteres Dokumentarfilmprojekt wurde realisiert, “Persepolis – Blick in ein Weltreich”, wiederum für HR/arte, eine der ersten Dokumentation im öffentlichen Fernsehen die HD gedreht wurde.

Seit 2009 ist Orient Express Veranstalter der taz-Leserreisen, die einzigartige Begegnungen mit zivilgesellschaftlichen Persönlichkeiten, Künstlern, Intellektuellen, Geistlichen u.a. ermöglicht und tiefere Einblicke in die iranische Realität ermöglichen als bei anderen Kulturreisen.

Der rasante Anstieg des Interesses an Iran ist nicht nur ein Ergebnis der Entwicklung der internationalen Politik. “Positiv Verrückte”, wie Hartmut Niemann selbst, haben in den letzten Jahren in Deutschland zur Veränderung des Iran-Bildes in der Öffentlichkeit beigetragen. Genannte seien hier nur Benedikt Fuhrmann mit seinem Projekt “Sag Servus und Salam”, Till Schauder mit der Dokumentation über einen afro-amerikamischen Profi-Basketballer in Iran “The Iran Job” und Helena Hennekens Reisebericht über ihre zweimonatige Iranreise. Hartmut Niemann konnte ihnen jeweils wichtige Impulse, Hilfestellungen und “some two cents” geben.

Mittlerweile ist Iran auch als Reiseland in aller Munde, was bei den Pionieren vom  Orient Express zu einer Neuausrichtung der Tätigkeit geführt hat. Von den touristischen Zentren Irans, wo sich jetzt nie gesehene Massen von Touristen einfinden, zieht es sie mehr an die Ränder, in die entlegenen Gebiete, wo der “typische” Iran noch zu finden ist ….. wenn man weiß wo.

Wir freuen uns, unsere Iran-Begeisterung mit Ihnen zu teilen ….

Sprachen

Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch



Individuelle Gruppen Reisen

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Unsere Reiseführer

Orient Express setzt auf langjährige Partnerschaften und arbeitet erfolgreich mit  lokalen und internationalen Reiseführern.

Charlotte Wiedemann

Charlotte Wiedemann berichtet seit fast 20 Jahren aus Ländern der Dritten Welt mit Schwerpunkt auf den islamischen Ländern. Immer wieder hat sie dabei ihr Weg nach Iran geführt, wo sie sich unter Künstlern, Intellektuellen, NGO’s und überall dort umtut, wo die Menschen unter ganz speziellen Bedingungen ihre Welt gestalten. Nach ihrem Eindruck bleibt die Suche der Iraner nach einer nichtwestlichen Moderne im Westen weitgehend unverstanden. Eine Reise mit ihr bringt Sie einem besseren Verständnis näher.”

Arman Hosseinpour

Die ersten 12 Jahre seines Lebens verbrachte Arman Hosseinpour in der süd-niedersächsischen Universitätsstadt, bevor er nach Abschluss des Studiums seiner Eltern nach Isfahan kam. Seit 10 Jahren ist er lizensierter Guide und versteht was seine Gäste wünschen, nicht nur weil er ihre Sprache spricht. Er demonstriert ihnen auch gern wie man das iranische Nationalgericht “Abgusht” richtig isst.
Sein schönstes Erlebnis bisher war, als er in einer Reisegruppe bei der Begrüßung am Flughafen völlig unerwartet seine frühere Grundschullehrerin aus Göttingen wiedertraf.

Kurt Scharf

Kurt Scharfs erste Begegnung mit Iran führt zurück in die Zeit vor der Revolution, wo er stellvertretender Leiter des Goethe-Instituts tätig war. U.a. organisierte er dort die legendären “10 Nächte der Literatur”. Die Liebe zur iranischen Literatur erlosch auch in den langen Jahren des Aufenthalts in Brasilien, Deutschlands, der Türkei und Portugal nicht. Seine Übersetzungen persischer Literatur sind hochgeschätzt. Seinem Vortrag der Gedichte Forough Farokhzads an ihrem Grab auf dem Friedhof Zahir od-Douleh in Darband zu lauschen oder einer Rezitation von Khayyams Vierzeilern an dessen Mausoleum in Neyshapour kann zu unvergesslichen Momenten einer Iranreise gehören.

Mohammad Dehghan

Seit 2009 ist Mohammad zertifizierter Reiseleiter im Iran. Er hat Deutsch und Französisch in Teheran und Potsdam studiert und begleitete schon als Student internationale unter anderem deutschsprachige Iran-Reisende. Er organisiert und leitet leidenschaftlich auch die Reisen von Persien Erleben.
Aufgrund seiner ländlichen Wurzeln und Berufserfahrungen kennt er viele großartige Orte und lässt mit seinen lokalen Einblicken die Reisenden den Iran hautnah erleben.
Komfort, authentische Erlebnisse und Kulturaustausch mit Einheimischen für seine Reisenden sind ihm wichtig.